Black Sakura (Black Rose): deckend schwarze Neocaridina mit samtigem Panzer. Haltung, Zucht und Grading der dunklen Farbform.
Aktualisiert: 9. März 2026·3 Min. Lesezeit
Schwarze LinieAnfänger
Neocaridina davidi var. Black Sakura
GrößeMännchen ~2 cm, Weibchen 2-3 cm
Lebensdauer1,5-2 Jahre
Beckengrößeab 10 Liter (20L empfohlen)
Temperatur18-25°C
pH6,5-8,0
GH6-15°dGH
KH3-10°dKH
Aussehen & Grading
Black Sakura sind gleichmäßig und deckend schwarz gefärbt. Der gesamte Körper, von der Kopfplatte über den Rücken bis zu den Beinen, zeigt ein tiefes Schwarz ohne braune oder graue Aufhellungen. Im Vergleich zur Schoko Sakura, aus der sie selektiert wurde, ist das Braun vollständig dem Schwarz gewichen.
Black Sakura Garnele in Nahaufnahme — tiefsamtiges Schwarz ohne braune oder graue StellenBlack Sakura / Black Rose Garnele: Aussehen & Grading
Der alternative Name "Black Rose" wird häufig für besonders hochwertige Exemplare verwendet, wobei die Abgrenzung nicht standardisiert ist. Beim Grading zählt die Gleichmäßigkeit: Tiere mit hellen Flecken, bräunlichen Bereichen oder durchscheinenden Beinen gelten als geringerer Grad. Wirklich gute Black Sakura wirken wie kleine schwarze Samtkugeln, die sich durchs Becken bewegen. Unter starker Beleuchtung kann ein minimal blaues Irisieren sichtbar werden.
Haltung & Einrichtung
Black Sakura sind unkompliziert in der Haltung. Die Standardwerte für Neocaridina davidi gelten uneingeschränkt. Ein gut eingelaufenes Becken mit stabilem biologischen Gleichgewicht ist alles, was sie benötigen.
Black Sakura Garnelen auf hellem Bodengrund — samtig schwarze Körper kontrastieren mit GrünBlack Sakura / Black Rose Garnele: Haltung & Einrichtung
Optisch entfalten Black Sakura ihren Reiz besonders auf hellem oder buntem Bodengrund — auf schwarzem Soil verschwinden sie regelrecht. Heller Sand, beiger Kies oder buntes Aquascaping-Substrat bildet den perfekten Kontrast. Grüne Pflanzen und helles Moos bringen die schwarze Farbe zusätzlich zum Leuchten. In Kombination mit Red Fire oder Yellow Fire im selben Becken ergibt sich ein faszinierendes Farbspiel — allerdings kreuzen sich die Tiere dabei unvermeidbar, und die Nachkommen fallen in wenigen Generationen zur Wildfarbe zurück. Für reine Farblinien verschiedene Varianten immer getrennt halten.
Zucht & Genetik
Black Sakura entstanden aus der Schoko-Linie durch konsequente Selektion auf dunklere Färbung. Der Weg führte über die Zwischenstufe Black Fire (teils noch bräunlich oder nicht vollständig deckend) hin zur komplett schwarzen Sakura. Wie bei allen Selektionslinien braucht es regelmäßige Auslese, um die Farbqualität zu halten.
Ohne Selektion können über Generationen wieder bräunliche Tiere auftreten — ein Rückfall Richtung Schoko-Ursprung. Die Zucht selbst ist so einfach wie bei jeder Neocaridina: regelmäßig Nachwuchs, keine freischwimmenden Larvenstadien, selbstständige Jungtiere. Aus Black Sakura lassen sich durch weitere Selektion auch Carbon Rili oder Blue-Varianten herauszüchten, was die Arbeit mit dieser Variante besonders lohnend macht.
Häufige Verwechslungen
Gelegentlich werden Black Sakura mit dunkel gefärbten Wildtyp-Neocaridina verwechselt, die in bestimmten Populationen fast schwarz sein können. Der Unterschied: Wildtypen zeigen meist einen Rückenstreifen und unregelmäßige Farbverteilung, Black Sakura sind gleichmäßig deckend.
Die Abgrenzung zur Blue Diamond kann ebenfalls knifflig sein, da sehr dunkle Blue Diamond im Becken fast schwarz wirken. Unter seitlichem Licht zeigen Blue Diamond aber immer einen deutlichen Blaustich, während Black Sakura rein schwarz bleiben. Beide Varianten gehören zur selben schwarzen Linie und können theoretisch gekreuzt werden, aber die Nachkommen zeigen dann oft undefinierte Dunkelfarben, die weder klar schwarz noch klar blau sind.
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Hinweis: Die Inhalte dieses Wikis wurden mit Unterstützung von KI-Sprachmodellen erstellt und anschließend redaktionell geprüft. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit. Insbesondere bei Wasserwerten, Dosierungen und Behandlungsempfehlungen solltest du immer mehrere Quellen heranziehen. Bei Krankheitsverdacht wende dich an einen auf Wirbellose spezialisierten Tierarzt. Wenn dir ein Fehler auffällt, freuen wir uns über eine Rückmeldung.